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Be part of the art

Kurt Lindemann

Künstler aus Essen, Deutschland

Kurt Lindemann beschäftigt sich intensiv mit dem Quadrat. „Es ist für mich weniger das Ergebnis, sondern immer ein Teil der Darstellung“, sagt Lindemann, „Wobei die Darstellungen nicht unbedingt einen Bezug zu Dingen haben müssen, sondern erst im Auge des Betrachters entstehen können.“

 
„In den Pixeln liegt eine zweite Wahrheit“

Impressionen

Interview

Warum malst Du?

Malen ist eine Ausdrucksform. Eine erst einmal stille Kommunikationsform. Sie setzt, nach meiner Meinung, ein gewisses Können voraus. So sollte man wissen was Farben auf bestimmten Untergründen anstellen, oder was sie auslösen, wie sie sich verändern, oder womit man Farbe auftragen kann oder möchte. Gut ist es auch wenn man sich vorstellen kann, wie andere Menschen Bilder herstellen können. Von Vorteil ist es auch, wenn man gewisse Dinge mit einem Stift oder Bleistift vorbereiten kann.

Da ich immer gerne gezeichnet habe, privat und beruflich, war es nur ein kleiner Schritt dahin, auch Farbe einzusetzen, also zu malen. Seitdem ist Malen und Zeichnen für mich zu einer Kommunikationsmöglichkeit geworden.

Wie kam es zu der Liebe zum Quadrat?

Das Quadrat an sich war immer Teil der Arbeit bekannter Künstler, von Mondrian bis Klee über Kandinsky bis Richter. Es gibt vermutlich keinen Künstler, der sich auf die eine oder andere Weise nicht mit dem Quadrat beschäftigt hat. Besonders für Fotografen sind Quadrate Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit.

Das Quadrat oder die Pixel, welche bei der Bildauflösung, sowohl bei analogen als auch bei digitalen Fotos dann sichtbar werden, wenn man Vergrößerungen von Bildern erstellen möchte. In diesen Pixeln liegt eine zweite Wahrheit, Bilder lösen sich auf und entstehen durch Vergrößerung oder Verkleinerung quasi erneut. Farben aus der Vermischung des Originalbilder teilen sich wieder in die Grundfarben, es entstehen Quadrate oder Pixelbilder mit neuen Ergebnissen.

Umgekehrt geht es auch. Man stelle sich ein kleines Stückchen Moos oder Algen auf einem Baumstamm vor, fotografiere es, und vergrößert das Bild dann über ein normales Maß hinaus. Was dann zu erkennen ist, ist nicht mehr Moos oder Alge, man kann darin auch einen Wald aus der Vogelperspektive erkennen oder eine Waldlichtung in der Ansicht in all den verschiedenen Grünfarben und Schattierungen.

Das Quadrat ist also für mich weniger das Ergebnis, sondern immer ein Teil der Darstellung. Wobei die Darstellungen nicht unbedingt einen Bezug zu Dingen oder anderen Bildern haben müssen, sondern erst im Auge des Betrachters – oder meines – entstehen können. Es kommt durchaus vor, dass Bilder erst einmal konkret und formal entstehen und später, sozusagen per Pixel, abstrahiert erneut.

Woher nimmst du die Inspiration für deine Kunst?

Inspiration bekomme ich von Fotos, aus Zeitschriften, Internetseiten oder aus Alltagssituationen. Die Bilder entstehen dann immer erst im Kopf, meistens sehe ich neue Motive erst im Halbschlaf oder beim Aufwachen.

Was macht dir am meisten Freude an der Malerei?

Meine größte Anregung zu malen ist die absolute Entspannung die ich dabei finde. Natürlich gibt es auch angespannte Momente, wenn etwas nicht umzusetzen war, von dem, was ich mir vorgestellt hatte, da hilft aber zumeist wegstellen und später weitermachen.

Ich habe gehört, dass du mit Bildern für Außen experimentierst, wie weit ist das Experiment bisher gelungen?

Inzwischen gibt es bereits einige Bilder und Steinplatten die von mir bereits fertiggestellt wurde. Auch gibt es große Bilder auf Kunststoffplatten, welche am besten in der Weite des Gartens stehend wirken. Auf die Entfernung kommen die „Pixel“ dann erst zu ihrem richtigen Bildformat.

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